Bildung ist der Schlüssel der Zukunft
Wir wollen eine umfassende Bildung für alle. Bündnisgrüne Bildungspolitik denkt über die engen Grenzen von Institutionen hinaus und möchte alle Menschen auf ein aktives und sinnvolles Mitwirken in der Gesellschaft vorbereiten, wo andere nur vermeintliche Kosten sehen wollen.
Für Kinder und Jugendliche gilt das Prinzip „Kurze Wege für kurze Beine“. Wir wollen die Schulstandorte im Kreis sichern und den Schulen Anreize geben, sich zu verbessern. Wer gemeinsam mit Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern neue Modelle der Pädagogik erproben will, soll darin nicht gebremst, sondern gestärkt werden. Eine schrittweise Erweiterung der schulischen Autonomie und die Zurückdrängung manches bürokratischen Vorganges können dazu beitragen, dass sich immer mehr Schulen an den Bedürfnissen der Schüler_innen orientieren.
Unsere Bildungspolitik orientiert sich an individueller Förderung und verzichtet auf frühes Aussortieren. Wir wollen Motivationsanreize schaffen und so erreichen, dass alle ihre vorhandenen Potentiale besser ausschöpfen können. Wir wollen die Schulen des Kreises bei der Umstellung auf inklusive pädagogische Modelle unterstützen. Wo alle Schüler_innen gemeinsam in einer Schule für alle lernen, ist das Schulnetz dichter. Wir wollen Schulen eröffnen, statt über Schließungen nachzudenken. Die Schulen in freier Trägerschaft sollen in der Schulnetzplanung des Kreises berücksichtigt werden. Anstelle von Konkurrenzdenken ist der Beitrag der freien Träger zur Qualität und Weiterentwicklung pädagogischer Formen anzuerkennen.
Die Planung von Schulnetz, Schüler_innenbeförderung und Öffentlichem Personenverkehr soll nach unseren Vorstellungen gemeinsam erfolgen. So können unter Einbeziehung aller Verkehrsträger und durch Orientierung an den Entwicklungsachsen sowohl kürzere Schulwege als auch ein attraktiverer Bahn- und Busverkehr erreicht werden. Gegebenenfalls müssen Zeiten des Schulbeginns an das Taktgefüge des ÖPNV angepasst werden.
Die Universität Greifswald als größte und bedeutendste Trägerin der wissenschaftlichen Bildung trägt entscheidend zur Entwicklung und Stabilisierung unserer Region bei. Für den Kreis muss die Universität daher erste Ansprechpartnerin in wissenschaftlichen Belangen sein. Eine enge Kooperation seitens Kreis und Gemeinden kann auch zur weiteren Attraktivität der Universität beitragen. Die an der Universität versammelte fachliche Kompetenz soll durch den Kreis gezielt zur Beratung und Konzeptentwicklung genutzt werden, auch im Rahmen studentischer Arbeiten, um so eine verstärkte Identifikation der Universität mit der Region zu fördern.







