11.06.2006
Bündnis 90/Die Grünen erwarten mit Sorge das Gerichtsurteil am 21. Juni
Einstieg in atomares Endlager Lubmin befürchtet
Bündnis 90/Die Grünen fürchten um die wirtschaftliche Zukunft der Region Greifswalder Bodden und Usedom. Die Energiewerke Nord (EWN) wollen die Lagerung hochradioaktiver Abfälle in Lubmin auf 10 Jahre ausdehnen. 15.000 Tonnen Atommüll aus dem ganzen Bundesgebiet sollen im Seebad aufgearbeitet werden. Die EWN haben das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern verklagt, weil es bisher noch keine Genehmigung erteilt hat.
Der Kreisverband Greifswald-Peeneland von Bündnis 90/Die Grünen befürchtet das Schlimmste, sollte das Verwaltungsgericht Greifswald der Klage stattgeben. Die EWN riskieren für wenige Arbeitsplätze im Zwischenlager Nord die wirtschaftliche Entwicklung unserer ganzen Region. befürchtet das Mitglied des Kreisvorstandes, Chris Labouvie. Und sie fügt die Frage an: Wer möchte schon neben Tausenden Tonnen Atommüll seinen Urlaub verbringen?
Wer garantiert uns, dass die Ausdehnung der Zwischenlagerung nicht der Einstieg in das Endlager Lubmin ist? SchlieÃ?lich wurde der Hafen entsprechend ausgebaut.
B�NDNIS 90/DIE GR�NEN rufen alle Gemeinden, alle Tourismusverbände und alle, denen die Zukunft unserer Region am Herzen liegt auf, sich lauthals gegen diese Pläne zu Wort zu melden: NEIN zu hochradioaktivem Müll aus süd-, nord- oder westdeutschen Bundesländern. NEIN zum Endlager Lubmin!





