29.01.2004
Bündnis 90/Die Grünen protestieren gegen die Lagerung von Atommüll in Lubmin
Der Kreisvorstand Greifswald-Peeneland von Bündnis 90/Die Grünen ist entsetzt über die Pläne der Energiewerke Nord (EWN), auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftswerk in Lubmin weiteren Abfall aus Atommeilern einzulagern. Der Sprecher des Kreisvorstandes, Stefan Fassbinder: â??Die EWN wären von allen guten Geistern verlassen, wenn Sie diese Pläne in die Tat umsetzten. Die Lagerung des verstrahlten Abfalls aus Lubmin und Rheinsberg ist schon Belastung genug für unsere Region.â??
Bündnis 90/Die Grünen sind froh darüber, dass der Ausstieg aus der verhängnisvollen Atomenergie durch die rot-grüne Regierung eingeleitet wurde. Dazu gehört auch, dass der Atommüll bei den produzierenden Kraftwerken gelagert und nicht in gefährlichen Transporten Hunderte von Kilometern durch das Land geschaukelt wird. Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Niedersachsen sollen ihren Müll behalten, sie haben ihn schlie�lich auch produziert.
Die Zustimmung der CDU zur Einlagerung von Atommüll in Lubmin ist kurzsichtig. Arbeitsplätze in der Atomindustrie haben keine Zukunft, die im Tourismus schon. Ein strahlendes Lubmin gefährdet die touristische Entwicklung der ganzen Region rund um den Greifswalder Bodden.
Bündnis 90/Die Grünen fordern die Landesregierung auf, alle nötigen Schritte einzuleiten, um zu verhindern, dass Vorpommern zum Atomklo der Nation wird.
Rückfragen: Stefan Fassbinder, Kreisvorstand (Tel.: 03834-831215 oder 830035 oder 2097)





