31.05.2006
Chris Labouvie tritt für Bündnis 90/Die Grünen zur Landtagswahl als Direktkandidatin im Wahlkreis Ostvorpommern II an
Gesundheit, soziale Gerechtigkeit und der Kampf gegen ein drohendes Atommüllendlager Lubmin sind politische Schwerpunkte der Sportlehrerin aus Karlshagen
Demokratie ist mehr als ein Schlagwort. Demokratie muss gelebt werden! lautet die Grundüberzeugung der 49jährigen Selbständigen. Regelmä�ige runde Tische sollen die direkte Einflussnahme der Bürgerinnen und Bürger ermöglichen. Damit Politik das ist, was sie sein soll: Handeln, um das Allgemeinwohl zu verbessern. ergänzt die auch auf Platz drei der Landesliste Kandidierende grüne Spitzenkandidatin.
Chris Labouvie, aufgewachsen mit fünf Geschwistern und ausgebildete Erzieherin, wagte früh den Schritt in die Selbständigkeit. Transporte, Gastronomie, Handelsvertretung, Sportstudio waren ihre Stationen, bevor sie 2004 die erste Inlineskateschule der Insel Usedom eröffnete. Seit Sommer 2005 ist sie zudem in ganz Ostvorpommern als Konfliktberaterin freiberuflich tätig für eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft.
Mit den Begriffen Gesundheit, Soziales, Arbeitsmarktpolitik und Wohnen können die Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit umrissen werden. Zugang zu gesunder Ernährung und flächendeckende Sportangebote von der Kita bis ins Alter sind mir ein wichtiges Anliegen. Hier darf es keine sozialen Barrieren geben und drei Stunden Schulsport sind das Mindestma�. unterstreicht sie ihre Vorstellungen. Für den Kreis Ostvorpommern und Greifswald plane ich Modellprojekte zu neuen Serviceangebote und Dienstleistungen speziell für ältere Menschen. Sogenannte Mehrgenerationenhäuser erfahren zum Beispiel zunehmend finanzielle Unterstützung, hier müssen wir am Ball bleiben. Das schafft Arbeitsplätze für Jüngere, vermindert den Abwanderungstrend und stellt die Versorgung der vielen älteren Menschen sicher. ergänzt sie.
Die Ernährungsberaterin und Fitnesstrainerin Chris Labouvie stellt sich voll und ganz hinter das Projekt Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern. Das bedeutet, dass sie sich für die Entwicklung des sanften Tourismus einsetzt und für den Erhalt einer unverbauten Au�enküste kämpft. ?Wir sind eine familienfreundliche Insel und müssen Sorge dafür tragen, dass es auch so bleibt. Die Ostseestrände müssen für alle Menschen zugänglich bleiben. Und: Weder eine Endlager für Atommüll in Lubmin noch Gentechnik auf unseren �ckern oder Massentierhaltung vertragen sich mit Tourismus, schon gar nicht mit Gesundheitsland. Beides gefährdet massiv die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region.
Und nicht zuletzt betont sie: Ich werde mich um die Förderung von Selbstständigkeit kümmern. Mehr Sicherheit, mehr Wissen und eine längere Begleitungsphase. Das brauchen wir hier, das Potential ist vorhanden.





