28.11.2007
Grüner Kandidat für das Amt des Greifswalder Oberbürgermeisters
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Greifswald-Peeneland schicken einen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahlen in Greifswald im April 2008 ins Rennen: den Greifswalder Antiquar und Buchhändler Dr. Ulrich Rose.
Das Mitglied der Greifswalder Grünen war 1999 bis 2004 Mitglied der Grünen Fraktion in der Greifswalder Bürgerschaft und vertritt sie als sachkundiger Einwohner seitdem im Ausschuss für Wirtschaft und Kultur, außerdem als Mitglied des Aufsichtsrates der Theater Vorpommern GmbH.
Als seine wichtigsten Vorhaben bezeichnet Ulrich Rose die verstärkte Ansiedlung von Wirtschaftunternehmen mit intelligenter Technologie, vor allem im Bereich erneuerbarer Energien, die er als den zukunftsträchtigsten Bereich der Wirtschaft ansieht. Dafür seien in Kooperation mit der Universität, deren angegliederten Instituten und der Fachhochschule in Stralsund gerade in Greifswald die besten Voraussetzungen gegeben.
Zweiter Schwerpunkt sei, so Ulrich Rose, die den Kommunen möglichen Formen der Sozial- und Familienpolitik, denn über der Begeisterung über vordere Plätze in den verschiedensten Rankings dürfe man die Verlierer der gegenwärtigen Entwicklung nicht aus den Augen lassen. Dies betreffe vor allem die erschreckend hohe Kinderarmut in Greifswald - Familienpolitik darf sich nicht in der Förderung des Eigenheimerwerbs für junge Familien erschöpfen.
Schließlich liegt ein Schwerpunkt auf Verkehrs- und Stadtentwicklung: Bessere Struktur des ÖPNV, auch in Zusammenarbeit mit dem Umland und den Betreibern des Schienenverkehrs, und eine Verkehrspolitik, die nicht zugunsten des motorisierten Individualverkehrs alle anderen Verkehrsteilnehmer benachteiligt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist größere Transparenz bei den Entscheidungen in der Stadt und verstärkte Teilnahme ihrer Einwohner. "Die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt darf nicht damit aufhören, dass es ein Maskottchen gibt oder Vereine und Unternehmungen ein "Gryps" im Namen tragen. Echte politische Beteiligung an den Entscheidungsvorgängen in dieser Stadt ist das beste Mittel gegen Politikverdrossenheit", so der Kandidat der Grünen. Und weiter: "Den zukünftigen Oberbürgermeister erwarten schwere Aufgaben angesichts der Diskussionen um die Kreisgebietsreform und die zunehmend schwierigeren Bedingungen der Gemeindefinanzierung." Diesen Aufgaben will er sich stellen.






