08.12.2006
Haushalt 2007 der Hansestadt Greifswald setzt falsche Prioritäten
GRÃ?NE fordern: Mehr in Kinder und Jugend investieren!
Am kommenden Montag soll die Bürgerschaft der Hansestadt Greifswald den Haushalt für 2007 beschlie�en. Für die GR�NEN besitzt der Vermögenshaushalt eine gewaltige Schieflage zum Nachteil der Kinder und Jugendlichen der Stadt.
Das Jugendamt hat einen dringenden Instandsetzungsbedarf von knapp 3 Millionen Euro im Bereich der städtischen Kindertagesstätten und Horte ermittelt. Natürlich können nicht alle Wünsche sofort erfüllt werden. Doch warum machen auf der Liste der im Moment nicht finanzierbaren Ma�nahmen die Kitas und Schulen den grö�ten Brocken aus?
Eigentlich müsste die Stadt nur für die notwendigsten Ma�nahmen in den städtischen Betreuungseinrichtungen jährlich 500.000 Euro investieren. Doch für 2007 sind nur 131.400 Euro angesetzt! Dabei besteht noch ein Rückstau aus den letzten Jahren, als auch nicht mehr investiert wurde. Nur zum Vergleich: Allein in den Kreisverkehr am Helmshäger Berg flie�en im nächsten Jahr rund 160.000 Euro. Von anderen Verkehrsbauten ganz zu schweigen.
1738 Kinder werden zur Zeit in den 15 städtischen Kitas betreut. Sind uns diese Kinder so viel weniger Wert, als zum Beispiel besser flie�ender Verkehr? Mehr Geld für Kreisverkehre, als für schimmelfreie Kindergärten? Hier werden die Prioritäten falsch gesetzt!
B�NDNIS 90/DIE GR�NEN fordern, dass endlich ein Umdenken einsetzt. Auch die Stadt Greifswald muss deutlich machen, dass sie in unseren Kindern die Zukunft sieht. Von gro�er Bedeutung dabei sind bedarfsgerecht ausgestattete Betreuungseinrichtungen. Was in frühen Jahren versäumt wurde, ist später kaum wieder gut zu machen. Die Mittel für die Investitionen müssen anders verteilt werden. Der Haushaltsentwurf für 2007 ist in diesem Bereich kein Schritt in die richtige Richtung.





