17.07.2006
Inkonsequentes Verhalten der FDP
Bürgerschaft belastet einseitig Bürger von Wieck und Ladebow
In der letzten Sitzung der Bürgerschaft stimmte Sebastian Ratjen (FDP) einer Gebühr von 50 Cent pro �berfahrt der Wiecker Brücke zu und jetzt bedauert er öffentlich die armen Wiecker und Ladebower Bürger. Warum hat er nicht dem Antrag der Fraktion Grüne/ok zugestimmt, der eine Gebühr von 25 Cent pro �berfahrt vorsah? CDU, SPD, Bürgerliste und eben FDP ist es zu verdanken, dass manche Familien und Pflegebedürftige in Wieck und Ladebow jetzt jährlich bis zu 400 Euro zahlen müssen, um ihre Kinder in Schule und Kindergarten zu bringen beziehungsweise Unterstützung durch Pflegedienste zu erhalten.
Die FDP hatte die Chance, diese Belastung zu verringern. Sie hätte nur dem Antrag von Grüne/ok zustimmen und den Antrag der Verwaltung ablehnen müssen. Grüne/ok haben eindringlich darauf hingewiesen, was eine �berquerungsgebühr von 50 Cent für die Einwohner von Ladebow und Wieck bedeuten. Doch sie wurden nicht gehört. Auch die FDP hat sich gegen die Einwohner entschieden.
Ebenso stellte die Fraktion Grüne/ok bereits in der letzten Sitzung der Bürgerschaft den Antrag, dass die Verwaltung prüfen soll, in welcher Weise die Schiffe an der Finanzierung der Brücke beteiligt werden können. Leider wurde selbst dieser schlichte Prüfungsauftrag mit der Mehrheit der CDU abgelehnt. Die Mehrheit der Bürgerschaft will nicht einmal prüfen lassen, ob diejenigen, die die Kosten der Brücke verursachen, daran beteiligt werden können. Denn nicht nur die Autos, sondern die Brückenzüge für die Durchfahrt der Schiffe nutzen die Brücke ab verursachen vor allem die Kosten für das Personal.
Doch späte Einsicht ist besser als überhaupt keine Einsicht. Grüne/ok hoffen jetzt, dass die FDP auf ihre Kooperationspartner CDU und Bürgerliste einwirkt. Es muss eine Lösung gefunden werden, dass die Wiecker und Ladebower nicht unzumutbar für die Haushaltssicherung belastet werden.





