Nachhaltige Landwirtschaft für ein gesundes Leben

Die Landwirtschaft ist in unserer Region weiterhin ein wesentlicher landschaftsprägender Faktor und Wirtschaftszweig. Nur eine naturnahe Landnutzung, die ökologische Voraussetzungen beachtet, ist dabei in der Lage sicherzustellen, dass auch nachfolgenden Generationen diese Nutzung möglich sein wird.

Wir wollen eine vielfältige, naturnahe und auch kleinteilige Landwirtschaft fördern. Der Kreis kann dabei Gemeinden unterstützen, die etwa durch zielgerichtete Ausgestaltung von Flächennutzungsplänen oder eine entsprechende Praxis bei der Bodenvergabe die Biolandwirtschaft aktiv fördern wollen. Auch die Zurückdrängung von Agrarwüsten, deren negative Folgen in Form von Erosion, Staubentwicklung und Rückgang der Artenvielfalt immer deutlicher sichtbar werden, ist durch entsprechende raumordnerische Vorgaben anzustreben.

Wir lehnen alle Formen industrieller Tierhaltung ab. Dies betrifft in unserer Region insbesondere die Vorhaben in Alt Tellin (Schweinemast) und Ludwigsburg (Geflügel). Potentielle Investor_innen dürfen durch Einrichtungen des Kreises nicht aktiv unterstützt werden. Stattdessen müssen in Genehmigungsverfahren die Belange des Tierschutzes, des Naturschutzes und des Immissionsschutzes unbedingten Vorrang haben.

Wir wenden uns als einzige Partei konsequent gegen den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft. Sie ist in der offenen Natur eine nicht regulierbare, nicht rückholbare Risikotechnologie mit unkalkulierbaren und unwiderruflichen Folgen für das gesamte Ökosystem, einschließlich des Menschen. Nach dem Vorbild der Stadt Greifswald wollen wir daher erreichen, dass das gesamte südliche Vorpommern als gentechnikfreie Zone ausgewiesen wird.

Um regionale Wirtschaftskreisläufe zu fördern und zu etablieren, ist es notwendig, dass neben der Erzeugung auch die Verarbeitung und Veredelung landwirtschaftlicher Produkte in unserer Region stattfindet. Wir wollen daher die gezielte Ansiedlung verarbeitender Betriebe unterstützen.

Wir wollen in bewusst naturnahen und strukturell stabilen Wäldern eine biologische, nachhaltige Produktion von unbelasteten Rohstoffen verwirklichen. Dazu ist es nötig, natürliche Entwicklungspasen zuzulassen, um so ein dauerhaftes Waldgefüge zu schaffen, in dem häufige kostenintensive Eingriffe minimiert werden. Absoluten Vorrang haben die natürlichen Ansammlungen der heimischen Baumarten. Zum Erhalt von Alterungs- und Zerfallsstrukturen ist auf die Totalnutzung zu verzichten. Art und Ausmaß der Nutzung müssen sich am natürlichen Ertragsniveau der Wälder orientieren.

Wir setzen uns für den Erhalt der traditionellen, bestandserhaltenden Küstenfischerei ein. Dazu müssen die Rahmenbedingungen verbessert werden, um diese gegenüber Großfangbetrieben zu stärken. Unterstützen kann der Kreis dabei die regionale Vermarktung sowie die Erleichterung von Betriebsnachfolgen.

Hier findet Ihr uns:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Postfach 3127, 17461 Greifswald
regionalbuero(at)gruene-greifswald.de

Grüner Laden:
Kreisverband
 Vorpommern-Greifswald
Kreistagsfraktion

Grüne Jugend
Steinbeckerstraße 20
17489 Greifswald
03834-892226

Grünes Büro:
Wahlkreisbüro Ulrike Berger MdL
Bürgerschaftsfraktion Greifswald
Steinbeckerstraße 33/34
17489 Greifswald
03834-8549122
fraktion(at)gruene-greifswald.de