Regionale Entwicklung: Mehr Demokratie ist machbar

Wir wollen einen Landkreis, der die Entwicklung unserer Region zu einer lebendigen, demokratischen und toleranten Gesellschaft unterstützt. Das Potential dafür ist bei uns ebenso vorhanden wie viele Initiativen, die hier bereits gute Arbeit leisten. Das darf nicht ausgebremst werden, sondern ist weiter zu fördern.

Um eine bürger_innennahe Verwaltung zu gewährleisten, ist besonders im ländlichen Raum ein Festhalten an überkommenen Mustern nicht hilfreich. Wir wollen ländliche Zentren stärken, etwa durch Initiativen zur Schaffung von Bürger_innenzentren, die mehrere Funktionen der Grundversorgung in sich vereinen und Anlaufpunkte und Kommunikationsorte für die Bürger_innen entstehen lassen. Die Verwaltung muss ihrerseits flexibler werden. Dazu gehören Modelle einer „rollenden Verwaltung“, eine stärkere Verknüpfung mit anderen Einrichtungen und Öffnungszeiten, die sich an der Lebensrealität orientieren. Der Behördenkontakt via Internet muss vereinfacht und ausgebaut werden. Neben umfassender, übersichtlicher und vor allem aktueller Information ist dazu auch die Schaffung einer leistungsfähigen Breitbandinfrastruktur notwendig.

Alle Verfahren zu Fragen, die in der Verantwortung des Kreises liegen, müssen ein Höchstmaß an Transparenz aufweisen. Insbesondere in Planungsabläufen und Genehmigungsverfahren wollen wir durch eine frühzeitige und durchgängige Beteiligung Bürger_innenferne und Politikverdrossenheit entgegenwirken. Verfahren müssen vor einer endgültigen Entscheidung ergebnisoffen gehalten werden und echte Diskussionen über Varianten und Alternativen stets möglich sein. In der Ansiedlungspolitik darf es generell keine „blinde“ Entwicklung von Standorten geben. Vielmehr müssen alle Folgen und Nebenwirkungen von Anfang an berücksichtigt werden.

Wir wollen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Stettin und mit Swinemünde ausbauen und intensivieren. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit im Ostseeraum, insbesondere mit Schweden und Dänemark. Auch hier müssen die Bürger_innen beteiligt werden, um das Zusammenwachsen in Europa selbst gestalten zu können. Wenn mehr Menschen in unserer Region die polnische Sprache lernen, kann das sowohl die kulturelle Verständigung erleichtern als auch einen Wettbewerbsvorteil darstellen. Polnischunterricht soll daher an mehr Bildungseinrichtungen im Kreis angeboten werden. Um Vorhaben des Kreises künftig besser an den gegebenen Fördermöglichkeiten ausrichten zu können, setzen wir uns für die Einrichtung einer Stabsstelle für EU-Förderung im Landkreis ein.

Hier findet Ihr uns:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Postfach 3127, 17461 Greifswald
regionalbuero(at)gruene-greifswald.de

Grüner Laden:
Kreisverband
 Vorpommern-Greifswald
Kreistagsfraktion

Grüne Jugend
Steinbeckerstraße 20
17489 Greifswald
03834-892226

Grünes Büro:
Wahlkreisbüro Ulrike Berger MdL
Bürgerschaftsfraktion Greifswald
Steinbeckerstraße 33/34
17489 Greifswald
03834-8549122
fraktion(at)gruene-greifswald.de