um gemeinsam mit anderen (Ober)-BürgermeisterInnen aus Mecklenburg-Vorpommern den Bau des geplanten Steinkohlekraftwerk in Lubmin zu verhindern.
- Bei einem elektrischen Wirkungsgrad von unter 50% und fehlenden Abnehmern für die produzierte Wärme verschwendet das Kraftwerk die Hälfte der Energie.
- Mit einem Ausstoß von mehr als 10 Mio. Tonnen CO2 würde das Steinkohlekraftwerk in Lubmin die CO2-Emissionen des gesamten Bundeslandes verdoppeln und wirkt damit allen im Land erreichten und geplanten Klimaschutzmaßnahmen entgegen.
- Die Belastung durch große Mengen an Schadstoff-Emissionen (wie z. B. Quecksilber und CO2) stellt eine Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung der Tourismusregion Rügen-Greifswald-Lubmin-Usedom dar.
- Es widerspricht dem Ziel des Landes Gesundheitsland Nr. 1 zu werden und die Tourismuszahlen weiter auszubauen.
- Die Belastung des Greifswalder Boddens durch die Einleitung des Kühlwassers birgt zu große Risiken für das sensible Flachgewässer.
- Aufgrund dieser hohen Belastungen für Menschen, Natur und Umwelt ist der Bau eines solchen Steinkohlekraftwerks in Dänemark seit 15 Jahren nicht mehr genehmigungsfähig.
- Das Steinkohlekraftwerk steht im krassen Widerspruch zu den nachhaltigen Entwicklungszielen in Bezug auf die Wirtschafts-, Entwicklungs- und Umweltpolitik, wie sie auch die Universitäts-und Hansestadt Greifswald mit der Agenda 21 unterzeichnet hat. Damit hat sie sich auch verpflichtet, die Bedürfnisse der heutigen Generation zu befriedigen OHNE dabei die Chancen zukünftiger Generationen zu beeinträchtigen.